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Hier gibt es immer mal wieder aktuelle Fotos ev. auch das ein oder andere Video des laufenden Jahres vom Förderverein

Auch wenn wir keine Berufsfotografen in unseren Reihen haben, so gibt es doch etliche Hobbyfotografen, die die vielen günstigen Gelegenheiten im Tierpark und im 'Arbeitsumfeld' des Fördervereins nutzen, um immer wieder mal die Kamera zu heben.

Wir wollen gerne alle an diesen Bildern teilhaben lassen und veröffentlichen hier u.E. sehenswerte Fotografien.

Wir wären dankbar, wenn das Copyright unserer Bilder geachtet würde, sollten Bilder anderweitig genutzt werden, so bitten wir um Angabe der Quelle! Vielen Dank.

Unsere zur Zeit veröffentlichten Bilder stammen vorrangig von

  • Maren Schumacher, Eckernförde
  • Hanna Hinrichs (FÖJlerin), Tüttendorf
  • Gisela Seiffert, Kiel
  • Volker Strehlow, Kiel

Viel Spaß beim Stöbern. -

 


November 2020 - KN-Redakteurin Frau Müller zu Besuch während der Corona bedingten 2. Schließung

Bilder und  Texte von Cornelia Müller (KN, 24.11.2020)

Extrem süße Rasselbande: Elf wuselige Erdmännchen sind im Tierpark Gettorf zu Hause. In freier Wildbahn leben sie im südlichen Afrika. Die Erdmännchen sind alle in Tierparks, also auch in Gettorf geboren.

 

 

 

 

Besonderer Ziehvater der Erdmännchen ist Volker Strehlow, Vorsitzender des Fördervereins des Tierparks. Er trainiert die Raubtiere auch erfolgreich, damit sie keine Angst vorm Tierarzt haben bei den regelmäßigen Untersuchungen. Die eifrige Gängebuddler rennen sofort durch ihre Tunnel von außen nach innen, sobald Strehlow sich nähert. Sie hoffen stets auf Mehlwürmer als Extraleckerli. Dann klettern sie munter auf Strehlow herum, um mit den kleinen Krallen frech an der Futterdose zu kratzen.

 

Auch Besucher, die vor dem Lockdown zum Meet and Greet mit Tierpflegern ins Gehege der Erdmännchen durften, werden sofort umlagert. Die Raubsäuger prüfen ganz genau, ob es Mehrwürmer oder andere Leckerbissen bei den Gästen zu holen gibt. Auch Schuhe und Jeans werden dabei genaustens inspiziert.

 

 

 

Tapirbaby Sancho braucht es noch warm. Sobald Tierpfleger vorbeischauen, wartet es auf Streicheleinheiten. Es legt sich hin und schließt dann genussvoll die Augen, wenn eine Hand sein noch gestreiftes Fell berührte.

 

 

 

 

Die Zebras bekommen gerade frisches Heu in die Futtergehälter, die von außen gefüllt werden. Aber sie sind auch die erlaubten Leckerlis gewohnt, die Besucher im Gettorfer Tierpark kaufen können und ihnen ins Gehege reichen. Diese Interaktion fehlt ihnen. Sobald sich im Lockdwon Tierpfleger auch nur nähern, kommen sie angetrabt. Das kleine Zebrafohlen ist vier Monate alt. Besucher mit Jahreskarte kommen normalerweise sehr häufig, um die Entwicklung der Jungtiere zu beobachten. Wenn sie wieder in den Zoo dürfen, hat der Nachwuchs einen ordentlichen Satz in Richtung Erwachsensein gemacht.

 

Tierpfleger Christian Prusinski trainiert die kleinen Kaiserschnurrbarttamarine, damit sie gefordert sind und keine Angst vorm Tierarzt haben. Ihm macht das besonderen Spaß bei den flinken intelligenten Krallenäffchen, die im tropischen Regenwald Südamerikas wild leben.

 

 

 

 

"Jack, du bist zu dick!", sagt Tierpfleger Christian Prusinski. Er trainiert die Kaiserschnurrbarttamarine. Jack lebte mit seinen Kameraden Carl, Casper und William im warmen Affenhaus mit Außenräumen. Trainiert wird die kleine intelligente Bande, damit sie gefordert ist und keine Angst vorm Tierarzt hat. Wenn die Tiere das Überraschungsei fest umklammern, lässt der Prusinski ein Klickgeräusch ertönen. Erst danach gibt es den Belohnungsnaschi. Jack hat den Bogen raus. "Aber er frisst ein bisschen zu viel", verrät sein Betreuer. "Ein paar Gramm mehr machen bei so kleinen Tieren von 500 Gramm Gewicht so viel aus wie bei uns ein paar Kilo zu viel am Bauch."

 

Die Kattas haben ein weiches Fell und sind mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz Publikumslieblinge. Natürlich fressen sie auch Besuchern beim Meet and Greet aus der Hand. Hanna Hinrichs, die für den Tierpark-Förderverein im Freiwilligen Ökologischen Jahr tätig ist, darf die Lemuren bereits selbst trainieren. Tippt sie auf ihre Schulter und spricht ein Tier mit Namen an, springt es brav auf dem Oberarm - in freudiger Erwartung eines Leckerbissens außerhalb der Reihe. "Dafür habe ich im Lockdown mehr Zeit, weil wir keine Besucher im Park haben. Trotzdem vermissen viele Tiere und vor allem ich die Gäste, die meist sehr wissbegierig sind."

 

Die Zeit der unfreiwilligen Schließung der Tierparks nutzt man in Gettorf zum Beispiel für die Erneuerung von Wegen zwischen dem Tropen- und dem Affenhaus.

 

 

 

 

 

Welke und frische Blätter? Oder gefährliche Tiere in geschickter Tarnung? Super Tarnung ja, gefährlich nein. Jedenfalls gilt das gegenüber dem Menschen. Die große australische Gespensterschrecke (links) kann man auf die Hand nehmen, obwohl sie beim näheren Hinsehen fast wie ein Skorpion aussieht. Hanna Hinrichs führt das normalerweise auch Schulklassen vor, die sie als FÖJlerin mit betreuen darf. Leider müssen die Kinder jetzt draußen belieben. Das Rieseninsekt ist Vegetarier. Auch wenn es ruhig auf der Hand sitzt, spürt man seine piksigen Füße deutlich. Und es beobachtet das grüne Wandelnde Blatt (rechts), das sonst im Terrarium nebenan lebt und kaum von leckeren Brombeerblättern zu unterscheiden ist, ganz genau. Es könnte ja doch fressbar sein, oder? Nein, auch dies ist ein toll getarntes Insekt. -

 


Mai/Juni 2020 - nun  ist es amtlich, neben etlichen  neuen Jungtieren haben auch "unsere"  Erdmännchen Zuwachs bekommen. Roxanne ist nun  auch Mutter von 3 "Neuzugängen" - geboren am 30. Mai 2020!

Nachtrag vom Oktober 2020. Leider verstarb das ein Baby bereits kurz nach der Geburt, was aber schon  vorher abzusehen war, da es von Beginn an recht schwächlich war.  Kurz darauf 'verschwand' leider auch das zweite Baby!


April 2020 - ein kleiner fotografischer Rundgang durch einen stillen Zoo


Ein verwaister Tierpark im März 2020


16. Februar 2020 - Neuzugänge


16. bis 21. Januar 2020 - Teilnahme an der Internationalen Grünen Woche