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Vorab ein Dank an die schreibende Zunft!

Hier finden Sie in Zukunft wieder einige ausgewählte, aktuelle Artikel aus der Lokalpresse über den Tierpark Gettorf und die Tätigkeiten des Fördervereins. In der Regel werden die Artikel nicht länger als ein Jahr auf dieser Seite stehen.

Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich den verantwortlichen Autorinnen und Autoren der Redaktionen für die Bereitschaft, uns ihre Bilder und Artikel hier für die Veröffentlichung zur Verfügung zu Stellen. Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Jan Torben Budde (bud), sowie Frau Cornelia Müller (com) von den Kieler Nachrichten (KN), sowie den Redakteuren z.Zt. Herrn Yannick Kitzinger bzw. Frau Sigrid Querhammer von der Eckernförder Zeitung (EZ).

Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle auch Frau und Herrn Gorn von DPS (Digital Print Service), die uns immer wieder behilflich sind, wenn es um kleinere Veröffentlichungen oder Anzeigen für unsere Veranstaltungen in der Flüstertüte (dem Informations- und Werbeblatt Gettorf) geht. Vielen Dank Ihnen allen! -

 

Pressespiegel


Der folgende Artikel betrifft zwar nicht direkt den Förderverein, ist aber vielleicht bald wichtig für die Zukunft des Tierparks, daher haben wir uns entschlossen, ihn hier trotzdem mit aufzunehmen!

KN vom 06. Oktober 2021

Der folgende Artikel musste als doc-Kopie eingefügt werden, da er zu groß als screenshot war. Wir bitten um Verständnis.

Tierpark Gettorf hebt Preise an

Eintritt wird im nächsten Jahr teurer – Grund sind die Personalkosten – Auch mehr Geld fürs Heizen nötig

Von Cornelia Müller

Tierpark Gettorf: Wechsel bei den FÖJ-lerinnen, Isabell (rechts) folgt auf Hanna. Volker Strehlow, Chef des Tierpark-Fördervereins, betreut Freiwilligen. Die beliebte Stelle schuf der Verein vor vielen Jahren.                                                                               Fotos: Cornelia D. Mueller

 

Gettorf. Gas- und Strompreise steigen, Verbraucher stöhnen. Doch alle Überlegungen, wie sich vor allem Heizenergie einsparen lässt, helfen dem Tierpark Gettorf nicht. Die Hälfte der 150 Tierarten brauchen ausschließlich oder zusätzlich mollige Gehege in den Hallen. Geheizt wird 365 Tage im Jahr rund um die Uhr – mit immer teurer werdendem Gas.

„Ich rechne schon damit dass wir einige Zigtausend Euro mehr als Verbrauchskosten haben werden in den kommenden Jahren, wenn die Preissteigerungen auf längere Sicht durchschlagen“, sagt Jörg Bumann, Chef des Tierparks Gettorf. Sollte der Gaspreis um 40 bis 50 Prozent steigen, würde das für den Zoo im Dänischen Wohld bedeuten: 15 000 Euro im Jahr mehr. Dann läge Bumanns jährliche Gasrechnung bei rund 45 000 Euro.

30 000 Euro Mehrkosten möglich im Tierpark

Auf die Stromrechnung würde sich eine entsprechende Steigung noch stärker auswirken. Schon heute muss der Tierpark laut Bumann um die 40 000 Euro im Jahr berappen. Auch sie könnte bald um mehr als 15 000 Euro höher ausfallen. „Dabei schöpfen wir schon immer mehr Möglichkeiten aus, die Verbrauchskosten im Griff zu behalten“, erläutert Bumann. „Dazu gehören unsere beiden Mini-Blockheizkraftwerke in einer Halle neben dem Affenhaus.“

Die Geräte haben die Größe von Industriewaschmaschinen und werden mit Gas gespeist. Sie erzeugen Strom, den der Park zunächst selbst verbraucht. Was nicht abgeführt wird, wird ins Netz gespeist und bringt so noch ein bisschen Geld. Die Wärme, die beim Verbrennungsprozess entsteht, leitet Bumann ins Affenhaus.

Hier ist es schön warm, über 20 Grad Celsius. „Wir haben 13 Affenarten, die bei uns leben“, erläutert der Zoochef. „Nur die Berberäffchen brauchen keine Heizung. Sie sind auch bei Schnee und Eis am liebsten draußen. Alle anderen halten sich lieber drinnen auf, wenn es herbstlich wird. Sie brauchen eine gewisse Grundtemperatur. Tropen- und Paradieshalle sind daher rund ums Jahr gleichmäßig warm.“

Einige Tiere im Gettorfer Zoo brauchen ein Solarium

Diese Grundwärme genießen auch andere Tiere, die Tapire zum Beispiel. Fürs Mittagsschläfchen spazieren sie vom großen Außengehege in die Paradieshalle. Auch nachts sind sie drinnen und schlummern auf Stroh. Auch viele Vögel brauchen es kuschelig, erst recht die Reptilien.

Nebenan tobt eine kleine Rasselbande in einer Art der Sandkiste unter der Wärmelampe herum: Erdmännchen mit Nachwuchs. Die Wüstentiere kommen zwar auch mit Kälte klar – in der Wüste ist es nachts eisig.

Doch tagsüber lieben sie es heiß und trocken. Also sausen sie gern im unterirdischen Tunnelsystem zwischen der Außenfläche mit Kletterberg und dem warmen Hallenplatz hinter Glas hin und her – je nach Stimmung.

Bumann: „Auch wenn all diese Tiere in Zoos geboren und aufgewachsen sind, brauchen sie klimatische Verhältnisse, die denen der Heimat ihrer Art ähnlich sind.“ Das heißt: Auch die Sonne muss stundenweise simuliert werden, wenn sich die Bewohner aufgrund der niedrigen Temperaturen drinnen aufhalten. „Sie brauchen ein Solarium“, unterstreicht er schmunzelnd.

Problem: Die nötige UVA- und UVB-Strahlung bieten energiesparende LED-Lampen kaum. Die UV-Strahlung ist unverzichtbar, damit die Tierpark-Bewohner ausreichend Vitamine bilden können. „Energiesparende Beleuchtung können wir also nicht durchgängig einsetzen“, so der Parkchef.

Noch, glaubt Bumann, werde der Tierpark vielleicht von der Energiepreiserhöhung verschont. „Denn unsere Versorgungsverträge mit den Strom- und Gaslieferanten gelten noch eine Weile.“ Auf mittlere Sicht rechne er aber mit erheblichen Mehrkosten. Wesentlich mehr Ausgaben hat der Tierpark allerdings bereits durch die Lohnkostensteigerung zu verkraften.

„Der aktuelle Mindestlohn führt bei uns zu jährlich zu 140 000 Euro Mehrkosten“, schlüsselt er auf. „Da wir in dem Zuge auch die anderen Löhne anheben, steigen die Personalkosten sogar um insgesamt 200 000 Euro.“ Der Tierpark Gettorf hat rund 50 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Tierpark-Eintritt steigt wegen hoher Personalkosten

Dazu kommen je nach Saison unterschiedlich viele Aushilfskräfte, die zum Beispiel Aufsicht führen, darauf achten, dass Corona-Regeln eingehalten werden, oder parkende Autos einweisen. Bumann: „Unser Team besteht aus bis zu 135 Menschen. Die Personalkosten führten dazu, dass die Eintrittspreise ab Februar/März 2022 um je einen Euro steigen. Die möglicherweise höheren Energiekosten werden wir aber nicht auf den Eintritt umlegen.“

Der Tierpark-Eintritt kostet bis Ende Oktober noch zwölf Euro pro Person, ermäßigt neun. Der Winterpreis von November bis Februar beträgt elf und acht Euro. Ab Frühjahr 2022 sind 13 und zehn Euro fällig pro Person.


KN-online vom 23. Juni 2021

Hanna Hinrichs’ (20) Freiwilliges Ökologisches Jahr im Tierpark Gettorf endet zum 1. August. Albino-Känguru Juri frisst der 20-Jährigen angehenden Bio-Studentin am liebsten aus der Hand.

Quelle: Cornelia D. Mueller

 

Tierpark Gettorf: Wechsel bei den FÖJ-lerinnen - Isabell folgt auf Hanna. Volker Strehlow, Chef des Tierpark-Fördervereins, betreut die höchst engagierten Freiwilligen. Die beliebte Stelle schuf der Verein vor vielen Jahren.

 

Quelle: Cornelia D. Mueller

So niedlich sind kleine scheue Stinktiere. Tierpfleger Max hat das Junge mit Futter aus dem Bau ans Tageslicht gelockt. 

Quelle: Cornelia D. Mueller

(Korrektur von VS, das war kein Junges, das ist eine der beiden 'Mamas')

 


Isabell Krössing (19) hat sich gleich in die zutraulichen Tapire verliebt im Einführungsmonat Juli. Am 1. August 2021 beginnt ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr im Tierpark Gettorf offiziell.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Tierpark Gettorf: Wechsel bei den FÖJ-lerinnen - Isabell (links - Korrektur von VS) folgt am 1. August 2021 auf Hanna. Volker Strehlow, Chef des Tierpark-Fördervereins, betreut die höchst engagierten Freiwilligen. Die beliebte Stelle schuf der Verein vor vielen Jahren. 

Quelle: Cornelia D. Mueller

 

Wer kommt da so vorsichtig ans Tageslicht - ja, es ist der jüngste Tiernachwuchs im Zoo in Gettorf. Es sind die kleinen Stinktiere 

Quelle: Cornelia D. Mueller

 



Kieler Nachrichten vom 23. Juni 2021


Flüstertüte 207/18 vom Juli 2021


Kieler Nachrichten vom 14. Juni 2021

Die KN (Cornelia Müller) machen Werbung für den Dänischen Wohld auch mit dem Tierpark -  und mit Hanna!


Kieler Nachrichten vom 15. Mai 2021

…nur, um es noch einmal deutlich zu machen!


Eckernförder Zeitung vom 30. April 2021


Kieler Nachrichten vom 20. April 2021

Zwar deutlich verfrüht, aber auf den Veröffentlichungstermin haben wir bei der Presse leider keine Einfluss, die drucken es, wenn es passt. Trotzdem vielen Dank für diesen großen Artikel zu unserem 25-jährigen Jubiläum, Frau Müller!

Nur als Anmerkung: Die geschickt gewählte Perspektive täuscht Nähe vor, wir standen natürlich alle im korrekten Abstand!! :-)


Eckernförder Zeitung vom 09. April 2021

Manche Neuigkeiten verbreiten sich wirklich rasend schnell! Kaum auf der Welt, schon  Pressestar! :-) 


Eckernförder Zeitung vom 02. März 2021


Eckernförder Zeitung vom 18. Februar 2021


Kieler Nachrichten vom 12. Februar 2021

Wegen der schlechten Lesbarkeit hier nochmals der gesamte Artikel von der online-App der KN


Kieler Nachrichten im online-Paper vom 12. Februar 2021

 

Corona-Lockerung

Tierpark Gettorf öffnet am 1. März: So groß ist die Freude beim Chef

Aufatmen im Tierpark Gettorf: Geschäftsführer Jörg Bumann ist erleichtert, dass Zoos am 1. März wieder öffnen dürfen: „Das ist gut, damit kann ich leben.“ Er warnt jedoch vor einer - wie er sagt - Katastrophe.

Von Jan Torben Budde

 

 

Gettorf

Seit Mitte Dezember ist der Tierpark Gettorf, wie auch andere Freizeit- und Kultureinrichtungen, wegen der Corona-Landesverordnung für den Publikumsverkehr geschlossen. Doch selbst im Lockdown fällt im Zoo reichlich Arbeit an: Saubermachen in den Gehegen, Affe & Co. füttern oder auch eine Tierarztvisite gehören dazu.

Gleichzeitig laufen, wie auch in anderen Betrieben und Branchen, die Kosten weiter. „Wir brauchen dringend wieder Eintrittsgelder“, sagt Bumann. Er beziffert die Kosten mit rund 100.000 Euro pro Monat.

Zwar herrsche in der kühlen Jahreszeit traditionell weniger Betrieb im Tierpark Gettorf. Dennoch erwirtschafte der Zoo von November bis Februar sonst unterm Strich um die 300.000 Euro. Dazu tragen Eintrittsgeld, Saisonkartenverkauf und Stofftierabsatz bei.

 

 

Tierpark Gettorf öffnet am 1. März: Dem Chef fällt ein Stein vom Herzen

Aufgrund des Lockdowns kämen jedoch diesmal in besagtem Zeitraum durch Staatsmittel, Spenden und überschaubare Eintrittseinnahmen grob geschätzt gerade einmal 150.000 Euro zusammen. Seit Januar lebe der Tierpark Gettorf von Rücklagen, so der Zoochef.

Zumal Reparaturen im Tierpark Gettorf anfallen. „In der Tropenhalle leckt es an einigen Stellen rein“, berichtet Bumann. Die Dachreparatur lasse sich nicht länger aufschieben. Der Auftrag sei daher raus. Der Zoochef spricht von Kosten in Höhe von rund 150.000 Euro. Unterdessen sei an weitere Investitionen in Neubauten oder die Gehegestruktur wegen der finanziellen Lage gegenwärtig kaum zu denken.

Tierpark Gettorf: Feiertage zählen zu den „stärksten Tagen“ im ganzen Jahr

„Ich habe ja Verständnis für die Reglementierungen“, betont Bumann. So überrasche ihn die Verlängerung des Lockdowns nicht. Trotzdem fällt ihm angesichts der Lockerung für Zoos zum 1. März ein Stein vom Herzen. Denn im vergangenen Jahr war der Tierpark Gettorf über Ostern in der Corona-Zwangspause. Dabei zählten gerade die Feiertage zu den „stärksten Tagen“ im ganzen Jahr. Immerhin tummelten sich Ostern schon viele Urlauber und Familienausflügler im Tierpark Gettorf, wenn das Wetter mitspiele.

 

Lässt das Dach des Schimpansenstalls reparieren: Tierparkleiter Jörg Bumann. 

Tierpark Gettorf wartet jetzt auf Vorgaben vom Land

Angesichts der eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten im Lockdown habe sich bei Kindern und Erwachsenen ein beachtlicher Nachholbedarf angestaut. Umso glücklicher ist Bumann, dass Lockerungen für Zoos bereits ab März gelten – und nicht erst einen Monat später zu Ostern: „Dann verteilt sich der Besucherandrang auch besser.“

Gleichwohl ließen sich Hygiene- und Abstandsregeln unter freiem Himmel im Tierpark Gettorf gut umsetzen. Er hofft, dass mögliche Auflagen rechtzeitig vor der Wiedereröffnung im März bekannt gegeben werden.-

Nun müssen bloß noch die Corona-Zahlen im Sinkflug bleiben: Denn die Vorstellung, dass es zu Ostern einen erneuten Lockdown gibt, bezeichnet der Geschäftsführer als Katastrophe. -


Kieler Nachrichten vom 26. Januar 2021

In eindringlichen Worten wird von Jörg Bumann deutlich gemacht, wie sehr dem Tierpark - nicht nur den Menschen, sondern vor allem auch den Tieren - die Besucher fehlen!

Ebenfalls an diesem Tag, allerdings in der Eckernförder-Ausgabe der KN stellt Jörg Bumann die finanziellen Sorgen der Tierparks überdeutlich dar!

Freunde, es wird eng!