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Außerschulische Lernorte

Mit dieser Überschrift ist hoffentlich die Frage nach der Bedeutung von ASLO schon geklärt. Was aber heißt das? Bereits seit geraumer Zeit (etwa seit 2010) wird - nicht nur vom Bildungsministerium - gefordert, dass Schule nicht nur im Klassenraum stattfinden soll. Hier sei WIKIPEDIA (Febr. 2016) zitiert:

"Unterschieden werden können pädagogisch vorbereitete bzw. vorstrukturierte außerschulische Lernorte wie beispielsweise Schülerlabore, Science Center oder Museen von nicht pädagogisch vorbereiteten, vorstrukturierten außerschulischen Lernorten, wie beispielsweise der Backstube der örtlichen Bäckerei. Salzmann (2007, S. 435) hingegen unterscheidet mit dem Begriff "primäre Lernorte" solche Lernorte, die eigens für das Lernen eingerichtet worden sind von "sekundären Lernorten", an denen zwar auch gelernt wird, die aber vorrangig anderen Aufgaben dienen, z.B. Jugendwohnheime.

Außerschulische Lernorte ermöglichen eine besondere Form der Herstellung eines Praxisbezugs in der Schulbildung. Der Besuch eines außerschulischen Lernorts kann höchst unterschiedlich sein. Es ist möglich, dass Schüler in gärtnerische oder handwerkliche Arbeiten aktiv mit einbezogen werden und diese gezielt und wiederkehrend besuchen. So bieten Aufenthalte in sogenannten Schullandheimen mehrtägiges außerschulisches Lernen zu bestimmten Themen (Natur, Umwelt, Kultur-, Geschichte, Biologie, Geographie, Geologie) an. Als Exkursionsziele eignen sich außerschulische Lernorte besonders. In der Regel beschränkt sich der Besuch aber auf einen einzigen Tag, da er integraler Bestandteil einer schulischen Unterrichtseinheit zu einem Thema sein kann, z.B. eine Betriebserkundung (im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften).

Historisch gesehen bezog schon die Reformpädagogik außerschulische Lernorte in die schulischen Bildungsprozesse ein.

Der Besuch außerschulischer Lernorte ist vor allem mit dem frühen Sachunterricht und den später folgenden sozialwissenschaftlichen Fächern verbunden, in die dieser in den weiteführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium) aufgeteilt wird (z.B. Politikwissenschaft, Geographie, Geschichte). Dies hängt damit zusammen, dass der frühe Sachunterricht in der Grundschule an die neuen Eindrücke der späteren Lebenswelt (Umwelt) der Kinder, sogenannter Heranwachsender, anknüpfen möchte. [...]"

Auch wir sehen hier Möglichkeiten, den Tierpark und unser i-Punkt-Natureum als außerschulsichen Lernort anzubieten. Naturerleben, Untersuchungen am lebenden Objekt, all das kann der Tierpark bieten. Ein Blick in unsere Ziele unterstützt dieses Ansinnen. So war es nur folgerichtig, dass wir uns  im vergangenen Jahr auf Initiative der Aktivregion "Hügelland am Ostseestrand" der Arbeitsgruppe ASLO angeschlossen haben. Und nun in den Kreis anerkannter ASLO-Stützpunkte aufgenommen  sind. -

 


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